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12. Eine aufgeschlossene, prominente Internistin

    
Dr. Veronika Carsten
Die Illustrierte HÖR ZU glaubt auch bei manchen Vertretern der Schulmedizin eine Bewusstseinsveränderung in der Beurteilung von Erdstrahlen festgestellt zu haben.
Sie zitiert Professor Dr. Josef Matzker, HNO-Chefarzt im Städtischen Krankenhaus Köln-Hohlweide, der nicht von der Hand weist, dass durch Erdstrahlen bestimmte Krebsarten entstehen können, weil sich die Strahlenwirkungen in den menschlichen Zellen jahrelang potenzieren können.
 
Dr. Peter Ries, Chef der Pathologie des Krankenhauses Hameln-Pyrmont, pflichtet bei: Im Prinzip könne jede chronische Erkrankung im Zusammenhang mit Erdstrahlen stehen.
Auch Professor Dr. Peter Path, HNO-Chef an der Ruhr-Universität in Bochum, möchte einen gewissen Einfluss von Wasseradern auf den Allgemeinzustand des Menschen nicht von der Hand weisen und schließt nicht aus, dass Veränderungen der Bettlage das Wohlbefinden des einzelnen positiv beeinflussen können.
Stellen wir am Schluss des Kapitels, die Meinung einer Internistin, die ihre Worte in der Öffentlichkeit besonders sorgsam abwägen musste. Es ist die ehemalige First Lady der Bundesrepublik Deutschland, Frau Dr. med. Veronika Carstens.
In ihrer Begrüßungsansprache zur Eröffnung der Medizinischen Woche 1982 in Baden-Baden sagte sie einen Satz, der manchen ihrer Kollegen wohl wunderlich in den Ohren geklungen hat.:
"Wenn es stimmen sollte, dass bei allen möglichen Entstehungsformen von Krebs immer ein Faktor dabei sein muss, nämlich die Einwirkung von Erdstrahlen-, dann ist es nicht länger zu verantworten, diesem Phänomen nicht mit allen Mitteln der Forschung nachzugehen.